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Dinkelspoeterei
à la Heinz Erhardt ... Von wegen LIEBE:
Ein Dichter, der das Wörtchen LIEBE
bedichten will, kommt schnell auf HIEBE.
"Auf dass sie ewig grünen BLIEBE ...",
so reimte Schiller auf die LIEBE.
Was übrig bleibt sind nun die TRIEBE
als Urkraft für ein mords GESCHIEBE.
Auch gibt's - zur Blutwurst noch - die GRIEBE,
als Endreim - passend auf die LIEBE,
Viel mehr - so glaub' ich - gibt es nicht,
auf LIEBE
- reimlich für'n Gedicht.
Die wahre LIEBE
zu ergründen,
müsst' man 'nen neuen Satz erfinden ...
Vielleicht - so fällt mir hierzu ein:
MIT GEIST und SEEL' EIN KÖRPER sein?
Noch'n
Dinkelspoeter-Gedicht
à la Heinz Erhardt hier:
Es
fällt so schwer, was leicht zu
machen,
die leichten sind die schweren Sachen.
Wie beispielsweise Frieden halten
und freundlich diese Welt gestalten.
Wie leicht ist's, ein Atom zu spalten ...
auch's Haar
- besonders bei uns Alten.
Wo solche kaum mehr noch zu finden
- gleich jener Made(n) hinter'n Rinden.
Dabei könnt' es so einfach sein,
hier Made und dort Mensch zu sein.
Autor:
Peter Dinkel
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